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Erster Projektaufruf beendet

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Rhein-Eifel (Verbandsgemeinden Adenau, Bad Breisig, Brohltal und Vordereifel sowie Stadt Mayen) wurde erstmals in der Förderperiode 2014-2020 als LEADER Region anerkannt. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort will die LAG die Region weiter nach vorne bringen. Dazu wurden in einem ersten Projektaufruf Ideen gesucht, die eine Ko-Finanzierung aus Mitteln der EU erhalten. Bis zum 01.06.2016 konnten Akteure einen Projektsteckbrief bei der LAG Geschäftsstelle einreichen.

Nun saßen der Vorsitzende der Lokalen AktionsgruppeReisten.Nisius.Juengling 300 Guido Nisius (im Foto rechts), LAG Geschäftsstellenleiter Bernhard Jüngling (links) und die Regionalmanagerin Hannah Reisten (Mitte) zusammen, um die Ergebnisse zu sichten. „Insgesamt neun Projektsteckbriefe aus allen Teilen der Region sind bei uns eingegangen“, freute sich Guido Nisus über die positive Resonanz. „Auch thematisch decken die Projektideen alle unsere Handlungsfelder ab: Drei Projekte können dem Thema ‚Wohnen und Leben‘ zugeordnet werden, fünf dem Thema ‚Tourismus und Wirtschaft‘ und eins dem Thema ‚Natur und Landschaft‘“, so Nisius weiter. Im nächsten Schritt werden die eingegangen Projektideen durch das LAG-Entscheidungsgremium auf ihre Förderwürdigkeit hin bewertet. „Eine Förderung über LEADER bedeutet, dass die Region selbst entscheidet, welche Projekte sie mit einem finanziellen Zuschuss unterstützen möchte. Dies geschieht anhand festgelegter Projektauswahlkriterien. Je höher der Beitrag zur Erreichung der regionalen Ziele ist, desto mehr Punkte erhält ein Projekt. Alle Projekte, bei denen eine Mindestpunktzahl erreicht wird, werden dann in eine Rangfolge gebracht und die Projekte mit den meisten Punkten können anschließend einen formellen Förderantrag stellen“, erläutert Hannah Reisten, die als Regionalmanagerin das LEADER-Programm für die Region umsetzt.

Die Bewertung der Projekte nimmt das LAG-Entscheidungsgremium Mitte Juli vor. Das Gremium besteht aus den fünf Bürgermeistern, vier Partnern aus der Wirtschaft und vier Partnern aus der Zivilgesellschaft. Gleichzeitig wird in der Sitzung des Entscheidungsgremiums über die Höhe der Fördermittel für den nächsten Projektaufruf diskutiert. Dieser soll im Spätsommer erfolgen, sodass Interessierte bis Ende des Jahres die Möglichkeit haben, ihre Projektideen bei der LAG einzureichen.

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