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    Familiendorf

    Familiendorf 2019

    ANTWEILER. TM. In Antweiler wird in diesen Wochen das Projekt „Familiendorf“ durchgeführt. Es ist die zweite Gemeinde innerhalb der Verbandsgemeinde Adenau, die an dieser Aktion teilnimmt. Die Einwohner wurden dabei in verschiedene Lebensgruppen unterteilt und gefragt „Warum lebe ich gerne in Antweiler?“. Ob Kinder, Jugendliche, Familien oder Senioren, sie alle haben eine unterschiedliche Sicht auf ihre Gemeinde und haben unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche. So ist für ein Kind ein Spielplatz wichtig, während Senioren es wichtig finden, dass es noch Ärzte in der Gemeinde gibt. Im April fanden verschiedene Aktivitäten für die einzelnen Gruppen statt, die dazu dienten, sich mit dem Leben in Antweiler, mit Veränderungs- und Verbesserungsvorschlägen auseinanderzusetzen.

    Kinder in der Altersgruppe zwischen sechs und zehn Jahren erhielten Sofortbildkameras und hatten die Aufgabe pro Gruppe zehn Bilder von Dingen zu machen, die ihnen besonders gut an ihrem Dorf gefielen. Später wurden auch die Nachteile erarbeitet. Die Kleinen waren dabei sehr begeistert und konnten es kaum erwarten, durch ihre Gemeinde zu ziehen. Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren hatten die Möglichkeit ihre Gemeinde in einem Fotoworkshop näher zu beleuchten. Für Familien wurde in den ersten beiden Aprilwochen Fragebögen an der Grundschule ausgeteilt, aus deren Antworten eine Eltern-Kind-Rallye gebaut werden wird. In einer Seniorenzukunftswerkstatt wurden schließlich auch die Bewohner über 60 Jahre zu ihren Meinungen befragt. Die Senioren hoben dabei besonders hervor, dass man noch kleine Geschäfte, Ärzte und sogar einen Physiotherapeuten inklusive Fitness-Studio im Dorf habe. Als einer der Größten Nachteile wurde unter anderem das mangelhafte Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel beschrieben. Die Ergebnisse aus den verschiedenen Workshops und Aktivitäten werden aufbereitet und dem Gemeinderat präsentiert.

    Das Projekt „Familiendorf“ ist wichtig um alle Einwohner einer Gemeinde mitzunehmen, sich die positiven Aspekte wieder vor Augen zu führen und an den Nachteilen zu arbeiten oder gemeinsam Ideen dagegen zu entwickeln. Jürgen Schwarzmann, Jugendpfleger und Leiter des Generationenbüros der Verbandsgemeinde Adenau, ist es außerordentlich wichtig, dass auch die Meinung der Kinder und Jugendlichen gehört und wahrgenommen werden. Der Nachwuchs ist die Zukunft einer jeder Gemeinde, die es für das Leben im Dorf zu begeistern gilt.

    Der Grundstein des Projektes „Familiendorf“ war bereits im Jahr 1999 gesetzt worden. Im Laufe der Jahre und über viele Diskussionen, Ideen, erste Umsetzungen von kleinen Projekten und der Gründung des Arbeitskreises „Zukunft 2020“, mündete die Anstrengung schließlich 2017 in der Umsetzung des ersten „Familiendorfes“ in Wershofen. Mit diesem Pilotprojekt war die Verbandsgemeinde Adenau, allen voran Jürgen Schwarzmann, Vorreiter um den demographischen Wandel entgegen zu wirken und das Leben im ländlichen Raum attraktiver zu gestalten. Seit 2018 ist das „Familiendorf ein „LEADER-Projekt“, was bedeutet, dass es von der Europäischen Union gefördert wird. Darüber hinaus interessieren sich bereits fünf weitere Verbandsgemeinden für das Projekt und möchten es ebenfalls umsetzen. Da Jürgen Schwarzmann bereits Erfahrung bei der Umsetzung hat, leistet er auch hier bei Bedarf Hilfestellung. Das Erfolgsprojekt geht natürlich auch in der Verbandsgemeinde Adenau weiter. Vom 1. September bis zum 20. Oktober wird auch die Gemeinde Schuld Teil des Projektes „Familiendorf“ und wird sich fragen „Warum lebe ich gerne in Schuld?“. Neben vielen Aktionen wird es am 20. Oktober eine Infomeile mit vielen Ständen und der Ergebnispräsentation geben.

    Lupi Lupe Kinder nehmen ihr Dorf unter die Lupe Antweiler

    Hier einige Eindrücke der Aktion vom 30.04.2019

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    Zukunft gestalten 60 + Antweiler

    Antweiler aus einem anderen Blickwinkel

    Hier eigene Ergebnisse der Jugendaktion 11-14 und 15-17 Jahre.

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    Gesamtprogramm Familiendorf Schuld

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    Lupi Lupe kommt nach Schuld

    Kinder nehmen ihr Dorf unter die Lupe für Kinder von 6-10 Jahre

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    Schuld aus einem anderen Blickwinkel

    Schuld aus einem anderen Blickwinkel für Jugendliche von 11-14 Jahre

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    Schuld aus einer anderen Perspektive

    Schuld aus einer anderen Perspektive für Jugendliche von 15 bis 17 Jahre

    Zukunft gestalten 60+ Schuld

    Beteiligung 60 plus - Bürgerinnen und Bürger in den besten Jahren gestalten die Zukunft.

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