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    DRK betreibt Notarztstandort Adenau seit dem 1. Januar 06.04.2020

    Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) übernahm am 1. Januar den Notarztstandort in Adenau. Die mit einer Rettungswache und 18 Mitarbeitern in der Johanniterstadt vertretene Institution sprang ein, nachdem sich die Marienhaus Kliniken GmbH von dieser Aufgabe zum Jahresende 2019 verabschiedet hatte.

    Landrat Dr. Jürgen Pföhler und die Bürgermeister der Verbandsgemeinde und der Stadt Adenau, Guido Nisius und Arnold Hoffmann besuchten den neuen Notarztstandort und trafen dort auf den Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler, Achim Haag, den Vorsitzenden des Fördervereins St.-Josef-Krankenhaus, Bernd Schiffarth, sowie den Vorsitzenden des DRK Ortsvereins Adenau, Hermann-Josef Romes. Ebenso vor Ort waren die drei Notärzte Dr. Martin Schiffarth, Dr. Eicke Neubert und Rüdiger Schröder sowie Frank Trömel, DRK-Kreisgeschäftsführer und der Leiter des Rettungsdienstes Kreis Ahrweiler, Lothar Backes.

    Nach der Ankündigung des Klinikträgers, neben Abteilungen des St. Josef- Krankenhauses auch den Notarztstandort zu schließen, konnte dieser nach konstruktiven Verhandlungen innerhalb kürzester Zeit vom DRK übernommen werden. In Gemeinschaftsleistung haben der DRK-Kreis- und Landesverband sowie das Adenauer Projektteam „Unser Notarzt“ diese Aufgabe erfolgreich gestemmt. Das bestehende und innerhalb der letzten Jahre kontinuierlich aufgebaute Team an Notärzten konnte nun durch weitere Notärzte des DRK ergänzt werden.

    Die Vertreter des DRK sowie der Projektgruppe „Unser Notarzt“ des Krankenhaus- Fördervereins berichteten beim Besuch des Landrates und der beiden Bürgermeister von einem guten Start in die neue Aufgabe. Die Notarztdienstschichten konnten durchweg besetzt werden. Dabei ist der jeweils diensthabende Notarzt in der Rettungswache anwesend und kann bei Notrufen unverzüglich zum Einsatzort fahren.

    Waren im ersten Quartal 2020 ausschließlich Honorarärzte im Einsatz, die auch zukünftig unterstützen, so beschäftigt der DRK-Landesverband am Standort Adenau seit dem 1. April anderthalb hauptamtliche Medziner, beides Fachärzte für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin.

    Der Notarztstandort in der Rettungswache des DRK Adenau bietet gegenüber der bisherigen Lösung, bei der das Krankenhaus den Notarzt stellte, den Vorteil, dass nun ein Mediziner ausschließlich für Einsätze zur Verfügung steht und somit ohne Verzögerung sofort zu Notfällen unterwegs ist. Das DRK rechnet mit jährlich etwa 600 Einsätzen, durchschnittlich zwei Notfällen pro Tag. In der Sommersaison können sich diese Zahlen durch die dann starke Frequentierung der Straßen durch Nürburgringbesucher, Motorrad-  und Sportwagenfahrer aber auch noch nach oben entwickeln.

    Bei Notfällen werden die Patienten – abhängig von Einsatzort und Verletzung – in umliegende Krankenhäuser transportiert. Dies war in der Vergangenheit bei internistischen Notfällen bereits ebenfalls notwendig, da das Adenauer Krankenhaus lediglich eine Grundversorgung vorhielt.

    Auch angesichts der derzeit ungewissen Zukunft des Adenauer Krankenhauses gibt der Förderverein mit seiner Projektgruppe „Unser Notarzt“ seine Ziele zur Errichtung einer hochmodernen Simulations- und Ausbildungsstätte für Notärzte und Rettungsdienstler nicht auf. Nach Etablierung des neuen Notarztstandortes will der Förderverein in Kooperation mit dem DRK dieses Vorhaben mit Leben füllen. Ein solches Zentrum, welches über einzigartige Technik verfügen wird, bedeutet dann für die Verbandsgemeinde Adenau ein weiteres Alleinstellungsmerkmal und wird die Region weit über ihre Grenzen hinaus zu einem wichtigen Anlaufpunkt in Sachen Fachausbildung machen.

     

    Sehr gut angelaufen ist die seit 1. Januar beim DRK Adenau angesiedelte Aufgabe als Notarztstandort. Bei einem Treffen in der Rettungswache konnten sich davon überzeugen: (von links nach rechts): Lothar Backes (Leiter Rettungsdienst Kreis Ahrweiler), Frank Trömel (DRK-Kreisgeschäftsführer), Arnold Hoffmann (Bürgermeister Stadt Adenau), Dr. Jürgen Pföhler (Landrat Kreis Ahrweiler), Guido Nisius (Bürgermeister Verbandsgemeinde Adenau), Dr. Eicke Neubert (stellv. Ärztl. Leiter Notarztstandort),  Dr. Martin Schiffarth (Ärztlicher Leiter Notarztstandort) und Rüdiger Schröder (Notarzt), Achim Haag (Präsident DRK-Kreisverband Ahrweiler), Bernd Schiffarth (Vorsitzender Förderverein St.-Josef-Krankenhaus Adenau e.V.) sowie Hermann-Josef Romes (Vorsitzender DRK Ortsverein Adenau e.V.)

     

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