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    Fachgutachten beleuchtet Situation des Adenauer Krankenhauses 07.07.2021

    Die Marienhaus Holding hat ein Fachgutachten in Auftrag gegeben, wie angesichts der Rahmenbedingungen im deutschen Gesundheitswesen eine nachhaltige medizinische Versorgungsstruktur im ländlichen Raum aussehen könnte. Die Erkenntnisse hieraus sollen auch Auswirkungen auf den Standort Adenau haben.

    Das erfuhren Bürgermeister Guido Nisius, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, der Förderverein Krankenhaus und Notarztstandort Adenau sowie die Bürgerinitiative Gesundheitsversorgung Adenauer Land kürzlich von der Marienhaus Holding als Betreiberin des St. Josef-Krankenhauses Adenau.

    Zuvor hatten die beiden Bürgermeister zusammen mit dem Förderverein den neuen Geschäftsführer der Marienhaus Holding GmbH, Herrn Dr. Andreas Tecklenburg, um eine Information gebeten, wie sich die Situation am Adenauer Krankenhaus aktuell darstellt und welche Maßnahmen hier künftig geplant sind. Auch die Bürgerinitiative hatte die Marienhaus dahingehend um Auskunft ersucht.

    In einem gemeinsamen Schreiben an die Marienhaus Holding brachten die Vertreter aus dem Adenauer Land nunmehr ihre Hoffnung auf eine tragfähige Lösung für das Adenauer Krankenhaus zum Ausdruck, baten gleichzeitig aber auch um Verständnis, dass die Erwartungen an das zu erstellende Fachgutachten hier vor Ort entsprechend hoch seien.

    Bürgermeister Guido Nisius: „Uns ist sehr daran gelegen, dass den Menschen hier im ländlichen Raum zumindest eine umfassende Grundversorgung zuteil wird und für uns darüber hinaus eine Mindest-Infrastruktur vorgehalten wird“. Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann ergänzt: „Die Menschen im Adenauer Land wollen nicht Patienten zweiter Klasse sein!“

    „Uns allen ist klar, dass wir in Adenau zukünftig keine Vollversorgung mehr zu erwarten haben, wie wir sie aus der Vergangenheit kannten“, resümiert Bernd Schiffarth vom Förderverein, „was wir jedoch erwarten, ist die Konzipierung eines 24/7-Anlaufpunktes und eines Anschlussnutzungskonzeptes für freiwerdende räumliche Ressourcen“. Und Monika Hübgen von der Bürgerinitiative Gesundheitsversorgung Adenauer Land fügt hinzu: „Dem medizinischen Spektrum entsprechend erwarten wir zudem, dass das Gutachten für unsere Region zwingend einen sogenannten D-Arzt vorsieht“.

    Die Marienhaus Holding will die Ergebnisse und Erkenntnisse mit den Vertretern vor Ort besprechen, sobald das Fachgutachten vorliegt.

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