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    Verbandsgemeinde Adenau arbeitet mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Abwasserbeseitigung 30.07.2021

    In den ersten beiden Wochen nach der Hochwasserkatastrophe hat das Verbandsgemeindewerk Abwasser mit Hochdruck daran gearbeitet, zunächst in den besonders von Schäden betroffenen Ortsgemeinden entlang der „Ahr“ und des „Adenauer Baches“, die dort noch vorhandenen Kanalentwässerungssysteme in den Ortslagen wieder gangbar zu machen. „Dabei ist und bleibt oberstes Ziel und Gebot, die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde vor eventuellem Rückstau aus der Kanalisation und damit vor gesundheitlichen Schäden zu schützen“, so Bürgermeister Guido Nisius in einer ersten Analyse.

    Die Ortskanalleitungen und Rückhaltebecken wurden zwischenzeitlich schon von einer unvorstellbaren Menge an Geröll, Holz, Verschlammungen befreit und gereinigt.

    Durch die Hochwasserwucht der Ahr wurden u.a. Sicherungskästen, Leitblanken, Kanthölzer, Waschmaschinen oder Matratzen in die bis zu 1,20 Meter großen Verbindungsleitungen und Rückhaltebecken gespült und haben dadurch die Abwasserleitungssysteme der VG Adenau massiv verstopft. Auch wurden beispielsweise schwere Schachtanlagen, Deckelaufsätze oder komplette Kanalleitungsstrecken durch die Wassermassen unterspült, einfach weggerissen oder durch eingebrochene Ahrbrücken zerstört.

    Zeitgleich arbeitet das Abwasserwerk fieberhaft an der konkreten Bestands- und Schadensbegutachtung sowie Reparatur und Sanierung dieser Leitungen, Rückhaltebecken, Bauwerke sowie „Verbindungssammler“ innerhalb und außerhalb der Ortslagen.

    Ebenfalls stehen auch die nicht unmittelbar von den größten Wassermassen betroffenen Anrainergemeinden auf der „Agenda“ des Abwasserwerks und werden in den nächsten Tagen und Wochen ebenfalls begutachtet, von Unrat befreit und, sofern kurzfristig möglich, repariert, wiederhergestellt und gereinigt. Auch dort sind große Geröllmengen in die Kanäle und Schächte gelangt sowie Verbindungsleitungen zerstört worden.

    Ein weiterer Schadensschwerpunkt stellt die zentrale Kläranlage der Verbandsgemeinde in Dümpelfeld dar, die von der Ahr bis zu 2 Meter hoch überflutet und mit unglaublichen Mengen an dort gestrandetem Müll, Schlamm und Dreck verwüstet wurde.

    Auch dort laufen die Aufräum- und Reparaturarbeiten an Klärbecken, Gebäuden, Pumpen, Motoren, Elektronik u.s.w. auf Hochtouren. Die Arbeiten gehen gut voran und tragen erste Früchte. Davon konnte sich Bürgermeister Nisius bei einer Ortsbesichtigung auf der Kläranlage überzeugen und dankte den Mitarbeitern um Werkleiter Jürgen Adriany, Stellvertreter Bernd Schmitz, Abwassermeister Patrick Kuhl sowie dem ganzen Team für die bisher geleistete Arbeit und Ihr persönliches Engagement.

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